Heute: Chaosradio

Nach der Weihnachtspasue ist das Chaosradio zurück. Thema ist diesmal „Das Informationsfreiheitsgesetz
Selbstverteidigung für Bürger?“

Hinter dem unhandlichen Namen Informationsfreiheitsgesetz (IFG) verbirgt sich eine Möglichkeit für Bürger, Dokumente und Informationen von Behörden zu erfragen. Damit soll die Verwaltung transparenter werden, Korruption vorgebeugt werden und ein neues Denken in den Amtsstuben etabliert werden. Nicht mehr ist alles geheim und der Bürger ein Bittsteller, sondern alle Informationen sind grundsätzlich erstmal öffentlich, solange es keine guten Gründe dagegen gibt.

Seit dem 1.1.2006 kann man bei den Bundesbehörden Dokumente und Information anfordern. In Berlin und einigen anderen Bundesländern geht das sogar schon seit Jahren – nur weiß fast niemand davon. Das wollen wir mit dem Chaosradio ändern. Und diskutieren, ob damit das Ungleichgewicht zwischen ‚Gläserner Bürger‘ und ‚Maschinenlesbare Regierung‘ ausgeglichen werden kann.

Wie immer gibt es die Mitmachseite in der Wikipedia und über den Emfang könnt ihr euch hier informieren.

Aus Online wird Offline

Wie bereits berichtet habe ich vor kurzen auf dem Portal der Polizei Brandenburg eine Anzeige und einen Hinweis aufgegeben.

Der Vorgang zum Hinweis wurde im Portal mit Status „abgeschlossen“ versehen jedoch habe ich keinerlei Ergebnisse dazu erhalten, ich hoffe aber ein Verbesserung zu beobachten.

Zur Anzeige habe ich vor wenigen einen Brief erhalten, denn es sich um ein „Antragsdelikt“ und es wird eine Unterschrift benötigt, des weiteren möchten sie von mir die Schadenshöhe in Euro beziffert haben und das gesprühte Schriftzeichen in Form eines Fotos.

Da sage ich nur….to be continued.

Erfahrungen mit der elektronischen Polizei

Vor kurzen habe ich Erfahrungen mit der elektronischen Polizei in Brandenburg gemacht. Es gab zwischen den Feiertagen einen Vorfall (mein PKW wurde beschmiert) den ich anzeigen wollte und wenige Tage vorher habe ich einen Hinweis gegeben, zu einem Sachverhalt in meiner Nachbarschaft, welcher mich schon seit mehreren Monaten aufregt hatte.

Um Vorgänge auszulösen gibt es drei Möglichkeiten:

Variante 1: Sollten Sie künftig mehrere Vorgänge in der Internetwache erstellen, haben Sie die Möglichkeit, sich einen persönlichen Bereich zu schaffen, dem Sie diese Vorgänge zuordnen können.
Sie müssen Ihre Personalien nur einmalig eingeben. Ihre Daten werden nach dem Login automatisch in jeden Vorgang, den Sie neu erstellen, automatisch übernommen. Zusätzlich können Sie zu jedem Vorgang die Erreichbarkeiten des zuständigen Sachbearbeiters erfahren, mit diesem über das Internet (elektronisches Postfach) kommunizieren und den Bearbeitungsstatus des Vorganges verfolgen. Warten Sie nach dem Erstellen Ihres persönlichen Bereiches bitte, bis Ihre Zugangsdaten angezeigt werden!

Variante 2: Wenn Sie nur einen Vorgang erstellen möchten, wählen Sie bitte diese Variante. Sie haben hier die Möglichkeit, sich mit Ihren Zugangsdaten, die Ihnen nach dem Versenden mitgeteilt werden, in diesen Vorgang einzuloggen. Siekönnen dann die Erreichbarkeiten des zuständigen Sachbearbeiters erfahren, mit diesem über das Internet (elektronisches Postfach) kommunizieren und den Bearbeitungsstatus des Vorganges verfolgen.
Warten Sie nach dem Versenden des Vorganges bitte, bis Ihre Zugangsdaten angezeigt werden!

Variante 3: Wenn Sie nur einen Vorgang erstellen, auf den Komfort des elektronischen Postfaches jedoch verzichten möchten, wählen Sie bitte diese Variante. Nach dem Versenden wird Ihnen als Sendebestätigung lediglich eine Vorgangs-ID ohne Zugangsdaten mitgeteilt. Die Kommunikation und Statusverfolgung über das Internet sind hier nicht möglich.

Ich habe mich für die erste Variante entschieden, da ich gerne weitere Informationen erhalten wollte.Nach dem Konto erstellt war hatte ich Zugriff auf folgende Möglichkeiten:

  • Anzeige erstatten
  • Hiweis geben
  • Versammlungen anmelden
  • mich bedanken/beschweren

Nachdem die Vorgänge eingeben waren habe ich mehrere Mails erhalten, das neue Informationen vorliegen. Leider wurden immer nur die Sachbearbeiter gewechselt und so sind die beiden Vorgänge seit 23.12.2005 bzw. 27.12.2005 in Bearbeitung. Ich hoffe, das ich demnächst mal wieder etwas höre ansonsten werde ich mich wohl mal telefonisch melden.